Nachbericht drupa 2012

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Nachbericht drupa 2012

Messebesuch drupa 2012

Ich war nun am Donnerstag auf der drupa und es war wieder ein sehr erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken gewesen. Grundsätzlich habe ich folgende Trends erkennen können.

Drupa

Die drupa setzt sich aus der Abkürzung von Druck und Papier zusammen und ist die weltweit größte Messe im Bereich der Printmedien. Zudem ist die nicht nur die größte, sondern auch wichtigste Messe der Druck- und Druckmedienindustrie der Welt, bei der diese Ihre neuesten technischen Errungenschaften präsentieren. Seit 1951 findet die drupa alle 4 bis 5 Jahre in Düsseldorf statt und aktuell fand die Drupa 2012 vom 3. Mai bis 16. Mai statt.

Trends der Drupa 2012

1) Digital und Offset verschmelzen
Inzwischen hat auch der letzte Hersteller von Offsetdruckmaschinen erkannt das der Trendmarkt eindeutige Digital heißt. Daher ist auf fast jedem Stand von Offsetherstellern eine Digitalmaschine zu entdecken. Auch wenn diese meist nur gebrandete Maschinen von bereits bekannten Digitalherstellern sind.

2) Inkjet – Wird das noch was?
Wir bereits bei der letzten drupa ist wieder Inkjetdruck ein großes Thema. Diesmal sind tatsächlich Maschinen vorgestellt worden, welche dem tonerbasierenden Digitaldruck ernsthaft Konkurrenz machen können. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Inkjetsystem in der Praxis bewähren.

3) Prepress
Das wirkliche Potential liegt nicht mehr im Druck selbst, sondern in der Weiterverarbeitung, Distribution und den sekundären Dienstleistungen rund um das Druckprodukt. Dies ist ebenfalls keine wesentlich neue Erkenntnis, aber dieser Bereich wird nach wie vor erheblich zunehmen.

4) Die Umwelt
Das Thema “Grün” und “klimaneutral drucken” bleibt nach wie vor ein Thema. Jeder Hersteller sowohl von Bedruckstoffen als auch von Maschinen hat sich dieses Thema in irgendeiner Weise auf die Fahnen geschrieben, aber mit sehr unterschiedlichen Ansätzen.

5) Sortenvielfalt
Es geht nach wie vor der Trend in Richtung Sortenvielfalt. Die Auflagen werden immer kleiner und der Veredelungsgrad wird zunehmen. Ein Druckprodukt soll die Sinne ansprechen durch unterschiedlichste Veredelungen. Nur so kann sich das Druckprodukt langfristig gegenüber dem elektronischem Medium bewähren

 

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