Süßigkeiten – eine ewig lange Erfolgsgeschichte

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Denken Sie eine Sekunde darüber nach, welche Produkte in Ihrem Alltag allgegenwärtig sind. Sicher fallen Ihnen auf Anhieb 1372 verschiedene Artikel ein, die eine wichtige Rolle für Sie spielen. Kleidung? Smartphone? Oder Ihr Auto, was Sie liebevoll Scooter getauft haben?

Und rufen Sie sich nun kurz die Konsumgüter ins Gedächtnis, auf die Sie nicht ein Jahr, nicht einen Monat, ja nicht einmal eine Woche verzichten wollen oder vielleicht gar nicht mehr verzichten können. Sind es Ihre Lieblingsnudeln, die Sie am liebsten sogar zum Frühstück genießen würden? Oder der Kaffee, den Sie im vollen Bewusstsein sogar noch 22:00 Uhr schlürfen, obwohl Sie wissen, dass sich eine schlaflose Nacht anschließen wird. Ich hätte noch einen Vorschlag: Süßigkeiten! Zartschmelzende Schokolade, Gummibärchen in den unterschiedlichsten Formen und mit hunderten Geschmacksrichtungen oder Bonbons, von denen man irgendwie nie genug bekommen kann.

Süßigkeiten – der Wandel vom Luxus- zum Konsumgut

Süßwaren haben in praktisch allen Kulturen eine lange Tradition. Die Mayas beispielsweise haben um 600 n. Chr. begonnen Kakao anzubauen und für süße Getränke zu nutzen. Zucker, der wichtigste Stoff für Süßigkeiten, wurde ab 1500 weltweit auf tausenden Plantagen in Form von Zuckerrohr angebaut. Am Anfang waren Süßwaren vor allem den Wohlhabenden vorbehalten und galten anders als heute zu den Luxusartikeln. Doch dies ändert sich um die Jahrhundertwende 1900 nachhaltig. Top Seller, die aus unseren Regalen nicht mehr wegzudenken sind, halten Einzug beim Tante-Emma-Laden nebenan. Beispiel gefällig? Der Gummibär beginnt nach seiner Erfindung 1922 durch Hans Riegel seinen weltweiten Siegeszug.

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Schokolade, Gummitiere, Bonbons – prädestinierte Werbeartikel

Wenn man sich jetzt fragt, warum Süßigkeiten als Werbeartikel besonders geeignet sind, liegt die Antwort auf der Hand: all diese Produkte rufen positive Emotionen in uns hervor. Vor allem die Erlebnisse aus der Kindheit prägen uns dabei. Haben wir uns nicht alle immer besonders über den Besuch der Oma gefreut, weil wir wussten, dass wir wieder einen großen Batzen mit den verschiedensten Leckereien erhalten würden? Oder die vollgepackte Zuckertüte, die wir als Trostpreis dafür erhalten haben, dass wir uns ab sofort einen täglichen Kampf mit den anspruchsvollsten Werken der Weltliteratur und verschiedenen mathematischen Formeln verschreiben?

Doch auch wenn wir älter werden, gibt es immer wieder Ereignisse, die wir positiv mit Süßigkeiten verknüpfen. Denken Sie nur an die Kamellen im Karneval! Wir kriechen unter Bänken entlang, nur um auch sicher das letzte Bonbon aufzusammeln. Oder Halloween, wenn Sie mit der größten Salatschüssel bewaffnet an der Wohnungstüre stehen und in leuchtende Kinderaugen sehen, die sich die Taschen mit Ihren Süßigkeiten vollschlagen. Was ist mit den Promotion Aktionen in den Fußgängerzonen und auf Messen? Seien Sie ehrlich: haben Sie auch schon eine Extrarunde gedreht, um noch eine Tüte Gummibärchen, Kaugummis und noch mehr liebe Worte zu erhalten?

Gerade weil wir Süßigkeiten lieben sind Werbeaktionen mit diesen Artikeln sehr beliebt und überdurchschnittlich erfolgreich. Süßigkeiten als Werbeartikel erzielen sehr hohe Kontaktraten und die positive Assoziation mit diesem Ereignis wirkt sich langfristig vorteilhaft für das werbende Unternehmen aus.

Fun Fact zum Ende: in Großbritannien und Malta werden Schülerlotsen als Lollipop-Man bzw. Lollipop-Lady bezeichnet, da sie ein Stoppschild herumtragen, was an die Form eines Lutschers erinnert.

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